Schlagwort: setzen
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Das Zeitfenster haben wir in den Sand gesetzt.
Aus der Bauanleitung für ein Luftschloss.
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Ich habe mir das auf die Pipeline gesetzt.
Nun hockt es da und kommt nicht voran.
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Ich möchte mich da nicht ins Nest setzen.
Die Nesseln wären es gewesen. Ins Nest kann man sich schon mal setzen – vor allem, wenn es gemacht ist.
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Ich setze mich nicht aufs Glatteis!
Dabei wäre das nun gerade die ungefährlichste Option.
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Mit denen müssen wir uns ins Gebet setzen.
Oder erst mal ins Benehmen nehmen?
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Der Fokus wurde auf schlank gesetzt.
Komisch. Sonst wird der Fokus doch meist gelegt und nicht gesetzt. Noch dazu sollte er eher eng sein. Aber im allgegenwärtigen Schlankheitswahn …
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Wir setzen uns nicht auf ein Pferd und fördern dass dann.
Wie wär’s mit reiten? Oder wenigstens füttern statt fördern!?
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Wir wollen uns ja nicht vollständig ins Fettnäpfchen setzen.
Na ja, reintreten ist ja im Allgemeinen auch schon recht unangenehm.
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Wir haben nicht gemerkt, dass wir in das eine oder andere Boot hinein gesetzt wurden.
Und ich dachte immer, wir sitzen alle in einem Boot.
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Sie müssen Ihre Hüte auch mal sauber absetzen!
Man muss ja so einiges auf seine Kappe nehmen. Und dann soll die dabei auch noch sauber bleiben. War das nicht früher die Weste? Gemeint war: Obacht beim Wechsel der Rolle – man muss immer wissen, welchen Hut man gerade auf hat.
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Mit versetzt es die Sprache!
Ich wusste gar nicht, dass du Berge verschlagen kannst!
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Wir setzen nicht auf das berechtigte Pferd, sondern auf das wichtige!
Berechtigt oder nicht: Man kann ja nicht einfach auf irgendein Pferd setzen. Zum Ausdruck gebracht werden sollte: Von zwei Handlungsoptionen wählen wir die aktuell dringlichere, auch wenn die andere ebenfalls ihre Berechtigung hat.
