Schlagwort: Fass
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Wir müssen ja nicht wieder ein großes Fass fahren!
Fassritte sind das Privileg des Doctor Faustus. Alle anderen sollten Fässer höchstens öffnen. Oder ihnen den Boden ausschlagen …
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Das Fass können wir noch nicht zumachen.
Wenn’s ein Sack wäre, könnte man ihn zubinden. Ansonsten macht man ein Fass ja eher auf.
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Da werden Fässer geöffnet, von denen niemand geglaubt hatte, dass sie wieder auf den Tisch kommen.
„Ein Fass aufmachen“ und etwas „auf den Tisch (oder nicht davon runter) bekommen“ sind eigentlich zwei grundverschiedene Dinge. Wie man sieht aber auch in der Mischung durchaus zu gebrauchen. Dabei könnte man das sogar noch steigern, wenn man die Fässer – anstatt sie bloß zu öffnen – ausgräbt (so wie das Kriegsbeil).
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Ich reiß‘ jetzt kein Fass auf …
Aufmacher!
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Das hängt davon ab, wie dramatisch das Fass aufgemacht wurde.
Vgl. auch: Prof. Dr. Fassbinder „Zur Dramaturgie des Fassöffnens“, Brauereiverlag München 1871
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Das Fass, dass Sie da aufmachen, das ist abendfüllend!
O’zapft ‚is!
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Das Fass muss ja nicht gleich den Boden ausschlagen!
Tut es auch nicht. Aber wenn der Tropfen auf den heißen Stein es zum Überlaufen bringt, dann geht es so lange zum Brunnen, bis es bricht. Basta.
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Wir wollen doch nicht das Kind mit dem Fass ausschütten.
Wahrscheinlich wurde das Kind zu heiß gebadet und danach im Fass abgekühlt.
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Da wird ein ganz gefährliches Fass aufgemacht.
Das Fass an sich ist harmlos.
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Das ist ja ein Fass ohne Boden, das wir da aufmachen …
Wenn man’s unten aufmacht … ja. Die Interpretation ist gleichwohl nicht einfach: Ein Fass aufmachen = Die umgangssprachliche Redewendung nimmt auf das Anstechen eines Bierfasses Bezug und bedeutet »eine ausgelassene Feier veranstalten«. © Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim, 2005 Ein Fass ohne Boden = steht in dieser Fügung bildlich für etwas, was…
