Spruchreifes, Widersprüchliches und ausgesprochener Unsinn
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„Hinrichtungen sind immer irgendwie unangenehm.“
Vor allem für den Betroffenen. Dies sagte der Gästeführer im kuriosen Kriminalmuseum des Mittelalters in Leipzig angesichts der – nach seiner Schilderung – „drastischen“ und „weniger drastischen“ Foltermethoden. Na, das ist doch irgendwie tröstlich.
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Da müssen wir noch mal den erhobenen Zeigefinger rausholen.
Bei der Addams Family (http://de.wikipedia.org/wiki/The_Addams_Family) hatten sie dafür immer das eiskalte Händchen. Im Zweifelsfalle tut’s aber auch ein einzelner Finger.
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Ihre Sichtweise ist damit abgeschlossen!
Das war keine Aufforderung, sondern eine Feststellung. Dadurch wird’s aber auch nicht besser. Gemeint war: Sie sehen nur einen Teil des Ganzen.
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Da fällt der Hase in den Pfeffer.
Ach so? Und ich dachte, der wäre irgendwo begraben…
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… und dann wird das einem wieder auf die Füße geworfen!
Wenn’s nicht von alleine drauf fällt, muss es eben geworfen werden.
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Das ist doch nicht unser Brot!
Aber unser Bier. Alles andere ist mir Wurst.
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… er war doch auch froh, als er den Nagel aufhängen konnte.
Das ist ja mal ganz was Neues: der Nagel selbst wird aufgehängt.
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Ich fürchte, so kurz können wir nicht gehen, ohne rückwärts zu gucken.
Man wollte eigentlich nicht „zu kurz springen“. Und dabei die Vergangenheit im Blick behalten.
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Auf dieser Ebene haben wir sieben neue Stoßrichtungen gefunden.
Wer suchet, der findet. Egal, was und wo.
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Wir treiben jeden Tag eine neue Sau über den Flur!
Auch Stadtbewohner wollen schließlich mal Säue treiben.
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Das dürfte ein deutliches Standbein [für ihn] werden!
Nicht nur gut stehen, auch gut gesehen werden.
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Ich hab da auch Lehrlingsgeld zahlen müssen …
Die Ausbildung kann einem teuer zu stehen kommen.
